21 | 11 | 2018

Blog zum Festival 2018

Für den 22. Leipziger Literarischen Herbst wurde wieder ein Blog eingerichtet. Beiträge können von allen Besuchern geschrieben und an Logo 22. LLHunsere Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
geschickt werden. Die Beiträge werden auf dieser Seite veröffentlicht.

Mi., 31. Oktober:

Abschlussveranstaltung des 22. LLH - Jugendkirche PAX

Eine gelungene und würdige Abschlussveranstaltung des 22. Leipziger Literarischen Herbstes. Die Moderatorinnen Luise Kind und Henrike Schmidt haben hervorragend moderiert. Es trat der Chor "Leipzicals" auf. Texte gelesen haben Autori*nnen der Schreibgruppe "Schreibbiester". Es wurde nochmnals der Film "Riding the Highline" von Kai Carlson-Wee gezeigt und Kai war anschließend im Gespräch zu erleben. Ein großer Dank an das Team der Jugendkirche PAX.

Leonore

Der Chor Leipzicals

Foto: Gaby Waldek

Di., 30. Oktober:

Linzer Salon - Galerie Stritz

Der Linzer Salon mit Chrsitine Mack und Stephan Roiss aus Österreich war ein interessanter literarischer Abend im kleineren Kreis. Aber gerade bei solchen Veranstaltungen kann man Literatur genießen und mit den Autori*innen gut ins Gespräch kommen. Stephan Roiss hat experimentelle Literatur vorgestellt. Christine Mack las den Anfang eines entstehenden Romans und man kann sehr gespannt sein, wie er enden wird. Danke an die Galerie Stritz und den Literarischen Herbst für den schönen Abend.

Stefan

Mo., 29. Oktober:

Heimkehren mit Yaa Gyasi

Das Buch erzählt endlich die Geschichte der Sklaverei. Diese allerdings sehr poetisch. Der Text liegt schwer im Magen – denn die rassistische Gewalt dauert an. Jemand sagte nach der Lesung zu mir: diese Autorin wird in 30 Jahren den Nobelpreis bekommen.

Birgit

v.l. Dietmar Böhnke, Yaa Gyasi, Christine Koschmieder, Aline Heipe

Foto: Gaby Waldek

Mo., 29. Oktober:

Die Lange Nacht der Literaturübersetzung - Kupfersaal

Die Lange Nacht der Literaturübersetzung war eine interessante Veranstaltung. Die Podiumsdisskussion brachte zum Vorschein, dass das Übersetzen von Literatur eine ganz wichtige Arbeit ist, aber leider zu schlecht bezahlt wird. Thomas Brovot sagte allerdings, dass sich die finanziellen Verhältnisse der Literaturübersetzer positiv verändert haben.

Die Szenische Lesung von Georges Saunders "Lincoln im Bardo" war ein Highlight des Abends im Kupfersaal.

Literatur aus Houston, übersetzt in Leipzig war eine klasse Idee. Deborah D.E.E.P. Mouton hatte einen glänzenden Auftritt.

Frank

Literatur aus Houston, übersetzt in Leipzig

Foto: Gaby Waldek

 

So., 28. Oktober:

Houston Calling - Luigi´s

Die Lesung und der literarische Dialog zwischen den beiden Lyrikern Rich Levy und Kevin Prufer war eine Überraschung. Ihre Sicht auf die USA bemerkenswert. Die Texte waren kritisch und hoch poetisch. Lisa Renner hat hervorragend moderiert.

Reiner

v.l. Lisa Renner, Kevin Prufer, Rich Levy

Foto: Gaby Waldek

Sa., 27. Oktober:

Trump! - Galerie KUB

Eine Podiumsdiskussion mit Schwarwel und Wissenschaftlern zum Thema Satire zu organisieren, war eine gute Idee. Schwarwel war manchmal etwas sehr direkt, aber dem Thema abgemessen.

Ulli

Podiumsdiskussion mit Schwarwel und Wissenschaftler*innen

Foto: Gaby Waldek

 

Sa., 27. Oktober:

Eine Hommage an Rainer Klis - Schillerhaus

Die Hommage an den Schriftsteller, Buchhändler und Weltreisenden Rainer Klis,
1955 geboren in Karl-Marx-Stadt und 2017 mit 62 Jahren in Chemnitz gestorben,
am vergangenen Samstag, dem 27. Oktober im Leipziger Schillerhaus kann als gelungene
Würdigung gelten. Die Stühle reichten zunächst nicht aus, und das Publikum, das
darauf saß, erlebte die Darstellung des "großen Rauchers" Rainer Klis durch den Vortrag
seiner Kurzprosa und Miniaturen und vor allem aber anhand der Erinnerungen seines
Kommilitonen Ralph Grüneberger, seines Freundes Michael Hametner und seines Verlegers
Matthias Zwarg, der leider keine Klis-Bücher bei sich trug, aber auf die Möglichkeit verwies,
dass einzelne Titel beim Chemnitzer Verlag noch zu ordern sind.
Der Dank gilt dem Stadtgeschichtlichen Museum für die Einladung an diesen traditionsreichen Ort
und dem Festivalleiter Steffen Birnbaum für die Eröffnung der nachmittäglichen Lesung.

Ralph

Rainer Klis

Foto-Copyright: Thomas Degenhardt (kann kostenfrei in diesem Zusammenhang verwendet werden)

Fr., 26. Oktober:

Matthias Boguths Milk Wood - Galerie KUB

Es war schade, dass Nora Gomringer erkrankt ist. Aber die Jazzband von Matthias Boguth mit Texten von Dylan Thamas war nicht nur ein Ersdatz, sondern ein gelungener Auftritt.

Michael

Do., 25. Oktober:

Die "(un)stillen Trabantinnen"

Clemens Meyer und seine beiden Übersetzerinnen Roberta Gado und Katy Derbyshire waren einfach klasse. Wir haben viel lachen können. War eine super Veranstaltung!

Gabi

v.l. Roberta Gado, Clemens Meyer, Katy Derbyshire

Foto: Gaby Waldek

Mi., 24. Oktober:

Ahoj - Tschechicher Abend

Beeindruckent, die tscheiche Autorin. Das ist Literatur, die einem kalt den Rücken herunter läuft. Man oh man, was hat es für schreckliche Zeiten gegeben. Martin Krafl hat wunderbar moderiert. Die Schauspielerin Steffi Böttger hat sehr gut den deutschen Text gelesen. Das Gespräch zwischen Katerina Tuckova und Steffen Birnbaum brachte zum Vorschein, wie engagiert die tschechische Autorin arbeitet. Alle Hochachtung!

Jörg

Mi., 24. Oktober:

35 Jahre STIMME STIMME

Ich kenne Hubert Witt noch aus der DDR-Zeit. Er war für mich ein wirklich Intelektueller. Die Veranstaltung war eine schöne Ehrung für ihn. Nur Wolf Biermann kam erst etwas spät zu Wort. Ansonsten ging alles sehr ehrenvoll über die Bühne.

Greta

Di., 23. Oktober:

Eröffnung - Festsaal Altes Rathaus

Die Eröffnungsveranstaltung des 22. Leipziger Literarischen Herbstes war eine super Veranstaltung. Hat mir sehr gut gefallen. Irene Dische ist eine bemerkenswerte Autorin und Person. Ich habe mir am Abend ihr Buch "Schwarz und Weiß" gekauft. Klasse fand ich, dass Stephan König am Fügel gespielt hat. Danke an das Team des LLH für den schönen Abend.

Andreas

Ja, es war eine gute Veranstaltung. Alledings möchte ich anmerken, dass Hajo Steinert am Anfang zu lange über seine Zeit in Houston gesprochen hat. Er hätte eher auf Irene Dische eingehen müssen.

Reiner

Irene Dische

Foto: Stefan Waldek